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Über einen Roman und Stresssituationen

Episode 004

Jürg bringt Christin ein Exemplar seines Romans Sei stark! mit. Er erzählt vom Protagonisten, welcher in seiner Kindheit mitbekommen hat, immer stark sein zu müssen. Als heute erwachsener Mann hat er Schwierigkeiten damit, Schwäche zu zeigen – vor allem in Stressmomenten. Auch zu seinen Gefühlen hat er wenig Kontakt.

In der Transaktionsanalyse wird dieses „Phänomen“ als Antreiber bezeichnet. Das weitere Gespräch zwischen Christin und Jürg dreht sich dann um die fünf Antreiber, wie sie Stress verstärken und über ihre die positiven Aspekte.

Die fünf Antreiber:

  • Sei stark!
  • Sei perfekt!
  • Mach es allen recht!
  • Streng dich an!
  • Beeile dich!
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Holger Haug - 3. Mai 2015

Hallo Ihr zwei,
ein toller TA- Podcast zu Thema Antreiber. Ihr habt es toll veranschaulicht. Ich finde es interessant den positiven Aspekt der Antreiber, z.B. in beruflichen Situationen zu nutzen.
Ich denke es ist eine Gradwanderung da Antreiber einen Menschen ja auch „antreiben“. Das heisst es sind meistens „Krafträuber“. Ich denke um das im Blick zu haben ist eine ganze Menge Bewusstheit notwendig so dass man z.B. nicht irgendwann „ausbrennt“.
Vielen Dank für den Podcast….das nachdenken und sich damit auseinandersetzen schafft schon Bewusstheit. Ich freue mich schon auf den nächsten Podcast.
Liebe Grüsse Holger

Antwort
Jürg Bolliger - 3. Mai 2015

Lieber Holger
Herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Ich gebe dir recht: Antreiber sind in erster Linie hinderlich, weil wir unsere Selbstakzeptanz (in TA-Sprache: Ich bin ok) vom Einhalten der Antreiberforderung abhängig machen: beispielsweise „Ich bin nur ok, wenn ich immer perfekt bin“. Erst dort, wo es gelingt, diese Verknüpfung zum Ok-Sein zu lösen, kann Perfektion, Stärke usw. als positive Eigenschaft eingesetzt werden. In diesen Fällen würde ich es alledings nicht mehr als Antreiber bezeichnen.
Lieber Gruss Jürg

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